In den letzten Jahren hat die Anwendung drahtloser Kommunikation unser
Umfeld sehr stark geprägt. Der heutige Alltag wäre ohne
digitale Übertragungstechniken wie GSM, UMTS, DVB, Wireless-LAN
oder Bluetooth gar nicht mehr denkbar. Allerdings brachten diese
Entwicklungen auch neue Probleme mit sich. So wurden in letzter Zeit
durch die permanent wachsende Frequenzknappheit und die scharfen
Regulierungen in vielen Ländern kommerzielle Trägerfrequenzen
immer teurer und die Nutzung der lizenzfreien Bänder aufgrund
starker Überlastung immer ineffizienter.
Übertragungsverfahren mit der Ultrawideband-Technologie (kurz UWB) versprechen hingegen
diese Hürden zu umgehen. Durch die Nutzung eines "ultra"-breiten
Frequenzspektrums und einer sehr geringen Sendeleistung können
Daten mit UWB parallel auf den bereits genutzten Frequenzen
übertragen werden. Weiterhin sollen somit in den so genannten
Wireless Personal Networks (WPANs) Datenraten von bis zu 2 GBit/s
erreicht werden.
In der vorliegenden Arbeit werden die wichtigsten Grundlagen zur
UWB-Technik und den dazugehörigen Modulationsverfahren
erläutert. Weiterhin werden wichtige Konsortien und
Standardisierungsgremien beschrieben und es wird ein Einblick in
aktuelle praktische Anwendungsgebiete von UWB gegeben. Abschließend
werden mit einem kurzen Blick in die Zukunft aktuelle Trends
beleuchtet.
Funktechniken werden als Ultrawideband bezeichnet, wenn sie entweder ein Spektrum
von mehr als 500 MHz abdecken oder deren Bandbreite mindestens das
0,2-fache der mittleren Frequenz abdeckt. Die minimale Bandbreite
wird für diesen Fall mit Hilfe folgender Gleichung berechnet.
Gleichung (1)
Hierbei werden die obere Grenzfrequenz
fH und die untere
Grenzfrequenz
fL des Spektrums mit einbezogen.
Zur drahtlosen Übertragung von Daten ist bei den meisten aktuellen
schmalbandigen Übertragungsverfahren eine so genannte
Trägerfrequenz notwendig. Informationen werden vor dem Senden
auf diese Trägerwelle aufgebracht und mit einem ausgewählten
Verfahren moduliert. In UWB werden keine Frequenzmodulationen dieser
Art zur Übertragung von Informationen verwendet. Im einfachsten
Fall werden die zu sendenden Daten in Impulse gewandelt.
Die Ultrawideband-Technik wird allerdings nicht nur zur Datenübertragung
genutzt. Auch Radar- und Sensorsysteme finden hier Anwendung.
Aufgrund der extrem kurzen Impulslängen, die sich im
Nanosekunden-Bereich bewegen, kann hiermit eine sehr viel höhere
Genauigkeit als bei herkömmlichen Radartechniken erzielt werden.
Signale
Die erzeugten Impulse in der gängigsten Übertragungstechnik für
UWB, dem Impulsradio-Verfahren, müssen eine außergewöhnlich
hohe Flankensteilheit aufweisen. Nur somit ist es möglich, eine
ausreichend hohe Amplitudenauslenkung zu erreichen, um die gesendeten
Signale am Empfänger auch detektieren zu können. Besonders
gut dafür geeignet ist ein Rechteckimpuls, welcher durch
Überlagerung mehrerer Signale mit verschiedenen Frequenzen
erzeugt werden kann. Eine aus der Nachrichtentechnik bekannte Formel
für einen Rechteckimpuls resultiert aus der folgenden
Fourierreihen-Entwicklung.
Gleichung (2)
Durch die Variation der oberen Summengrenze kann eine approximative
Erhöhung der Flankensteilheit des Rechteckimpulses gut
nachvollzogen werden. Für den Fall, dass wie in der Gleichung
angegeben die obere Summengrenze gleich unendlich ist, würde ein
idealer Rechteckimpuls erzeugt werden. Um die approximative
Annäherung an dieses ideale Rechteck zu verdeutlichen, wurden in
der folgenden Abbildung für die obere Summengrenze die Werte 1,
5 und 20 verwendet.
Approximative Entwicklung eines Rechteckimpulses nach Gleichung (2)
Quelle: mit Maple
[1] erstellt
Mit dem Wunsch nach möglichst kurzen Impulsen müssen
dementsprechend auch die Flanken steiler gewählt werden. Somit
steigt die Breite des benötigten Frequenzbandes sehr schnell an.
Die kurze Impulslänge impliziert daher schon eine wichtige
Eigenschaft der UWB-Technik, denn ohne ein breites Frequenzspektrum
könnten die extrem kurzen und rechteckigen Impulse nicht
realisiert werden.
Frequenzen und Sendeleistung
Aufgrund der Nutzung von derartig breiten Frequenzbereichen, war die
US-amerikanische Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications
Commission)
[2] für sehr lange Zeit nicht bereit, die
Ultrawideband-Technik für die lizenzfreie Nutzung zu erlauben.
Ein weiterer Grund für die Verweigerung war die Angst davor,
dass die UWB-Kommunikation bereits vorhandene schmalbandige
Übertragungstechniken stören könnte. Am 14. Februar
2002 wurde dann nach langem Druck von der Seite der Industrie endlich
ein Bericht verfasst, welcher die strengen Kriterien beschreibt, die
UWB-Signale zu erfüllen haben.
Angesichts der vielseitigen Einsatzgebiete von UWB wurden Richtlinien für
drei Gerätegruppen erstellt. Hierbei handelt es sich um
„Abbildungssysteme“, „Fahrzeug-Radarsysteme“
sowie um „Kommunikations- und Messsysteme“. Die Gruppe
der so genannten „Abbildungssysteme“ wurde noch in
weitere Subgruppen unterteilt. Diese heißen „Ground
Penetrating Radar Systems“,„Wall Imaging Systems“,
„Through-wall Imaging Systems“, „Survelliance
Systems“ und „Medical Systems“. Nähere Fakten
zu diesen Gruppen sollen hier nicht näher beleuchtet werden und
sind im entsprechenden Bericht der FCC
[3] nachzulesen.
Allgemein wurde festgelegt, dass UWB ausschließlich im Bereich von 0 bis
11 GHz arbeiten darf. Für die Indoor-Datenkommunikation wurden
von der FCC zwei Frequenzbereiche definiert. Zum einen kann zwischen
0 und 0,96 GHz, zum anderen zwischen 3,1 und 10,6 GHz gesendet
werden. Für beide Bereiche gilt eine maximale spektrale
Leistungsdichte, die nicht höher sein darf als die maximal
zulässige Störstrahlung von Elektrogeräten wie
beispielsweise bei Mikrowellen, Motoren oder Personal Computern.
Erlaubt sind hierbei gerade einmal Werte von maximal -41,3 dBm/MHz.
Dies entspricht einer Sendeleistung von 70 nW/MHz. Besonders in den
unteren Frequenzbereichen sinkt dieser Wert teilweise sogar auf -75
dBm/MHz. Dies macht die Nutzung von UWB zur Datenübertragung in
den niedrigen Bändern praktisch unmöglich. Die folgende
Tabelle liefert eine Übersicht der Leistungsbegrenzungen für
alle Frequenzbereiche der Indoor- und Outdoor-Kommunikation. Hier
sind die Werte für „Equivalent Isotropic Radiated Power“
(kurz EIRP) in dBm pro MHz angegeben.
| Frequenzbereich in MHz |
EIRP für Indoor |
EIRP für Outdoor |
| 960 - 1610 |
-75,3 |
-75,3 |
| 1610 - 1990 |
-53,3 |
-63,3 |
| 1990 - 3100 |
-51,3 |
-61,3 |
| 3100 - 10600 |
-41,3 |
-41,3 |
| > 10600 |
-51,3 |
-61,3 |
EIRP-Richtlinien der FCC
Quelle: UWB - Theory and Applications
[4]
Die strengen Regulierungen sind allerdings durchaus berechtigt, da die Möglichkeit besteht, dass UWB
bereits bestehende Systeme stört. Die
Störanfälligkeit wichtiger und sicherheitskritischer
Systeme ist auch ein Grund dafür, dass eine Datenkommunikation
mit UWB im Bereich von 0,96 bis 3,1 GHz nicht betrieben werden darf,
weil Funktechniken wie GSM, GPS oder die Sensorik in Flugzeugen mit
diesen Frequenzen arbeiten.
In Europa ist die „International Telecommunication Union“
(kurz ITU)
[5] für die Regulierung der Frequenzbereiche und der
erlaubten Sendeleistungen zuständig. Diese hat im Jahre 2002
eigene Regelungen zu UWB-Kommunikation in Europa beschlossen. Die
Richtlinien über die in UWB genutzten Frequenzbereiche wurden
vom bereits genannten Bericht der FCC übernommen. In der folgenden Tabelle
sind die Regulierungen für die Begrenzung der maximalen Sendeleistung zu sehen.
|
Frequenzbereich in GHz |
|
f < 3,1 |
3,1 < f < 10,6 |
f > 10,6 |
| Indoor-Maske |
-51,3 + 87 log(f/3,1) |
-41,3 |
-51,3 + 87 log(10,6/f) |
Outdoor-Maske |
-61,3 + 87 log(f/3,1) |
-41,3 |
-61,3 + 87 log(10,6/f) |
EIRP-Richtlinien der ITU
Quelle: UWB - Theory and Applications
[4]
Aufgrund der niedrigen Sendeleistung können mit UWB nicht gleichzeitig
lange Strecken zurückgelegt und hohe Übertragungsraten
erreicht werden. Dies macht das Shannon'sche Theorem der
Kanalkapazität deutlich.
Gleichung (3)
Wie an der Gleichung zu sehen ist, hängt die Kanalkapazität
C
unter anderem von der Bandbreite
B und der Sendeleistung
S
des Signals ab. Die Rauschleistung
N ist für diese
Betrachtung nicht weiter relevant. Da bei der Kommunikation mit UWB
sehr hohe Bandbreiten verfügbar sind, ist es auch ohne die
Erhöhung der Sendeleistung möglich, einen enorm großen
Wert für die Kanalkapazität und somit für eine
schnelle Datenübertragung zu erzielen. Im Wireless-LAN oder im
Mobilfunk-Bereich hingegen muss die Sendeleistung erhöht werden,
um höhere Übertragungsraten zu erzielen, weil dort ein im
Vergleich zu UWB nur sehr schmales Frequenzband vorliegt, welches
nicht erweitert werden kann. Diese Eigenschaft kommt besonders
mobilen Geräten zu Gute, da mit sehr geringer Leistung für
heutige Verhältnisse extrem hohe Übertragungsgeschwindigkeiten
erzielt werden können und somit Akkuenergie gespart werden kann.
Aktuelle Geräte in der Praxis können Übertragungsraten von 480
MBit/s erreichen. In Zukunft sollen bis zu 2 GBit/s möglich
sein. Allerdings wird die Reichweite hier auf maximal 10 m
beschränkt, da aufgrund der geringen Sendeleistung sonst zu
starke Störungen und ein zu schwaches Signal mit einer hohen
Fehlerrate empfangen wird.
Übertragungsverfahren und Modulationstechniken
Das Prinzip der UWB-Funktechnik wird schon seit langer Zeit verwendet. So
wurden beispielsweise schon vor mehr als 60 Jahren die Vorteile von
UWB gegenüber schmalbandigen Verfahren für den Bordfunk
auf Kriegsschiffen genutzt. Durch einen genügend großen
Abstand zwischen den gesendeten Impulsen kann bei einer
Mehrwegeausbreitung die Überlagerung und somit die Auslöschung
der verwendeten Sinuswellen vermieden werden. Im Fall einer
Mehrwegeausbreitung werden mehrere Impulse gleichzeitig empfangen.
Hierbei wird dann der Impuls mit der größten Amplitude
selektiert und verarbeitet. Auf diesem Prinzip basiert das
bekannteste Übertragungsverfahren für UWB - das so genannte
Impulsradio.
Impulsradio
Das Impulsradio-Verfahren zählt zu den einfachsten
Übertragungstechniken in Verbindung mit UWB, da hier pro
gesendetem Impuls nur ein einziges Bit übertragen wird. Die Form
der Impulse wird in diesem Fall häufig durch eine Gaussfunktion
bestimmt. Die mittlere Halbwertsbreite einer so genannten Gaussglocke
beträgt im Zusammenhang mit der UWB-Technik etwa 100 ps. Um eine
Übertragungsrate von 100 MBit/s zu erreichen, müssen also
Impulse im Abstand von 10 ns gesendet werden. Bei der Modulation der
zu sendenden Daten kommt die Pulse-Position Modulation (kurz PPM) zum
Einsatz. Diese sieht innerhalb des bereits genannten Zeitschlitzes
von 10 ns eine so genannte Nominalposition vor. Zum Senden einer
binären „0“ wird dann der Gaussimpuls um die Hälfte
seiner Halbwertsbreite, im Folgenden auch t/2 genannt, auf der
Zeitachse nach vorne verschoben. Wird der Impuls auf der Zeitachse um
den Wert t/2 hinter den Referenzzeitpunkt positioniert, so stellt
dieses Signal eine binäre „1“ dar.
Vor dem Beginn einer Datenübertragung müssen Sender und
Empfänger zeitlich synchronisiert werden. Der Empfänger
erzeugt Gaussimpulse während der gesamten Übertragung in
festgelegten Abständen, welche mit den Nominalzeitpunkten des
Senders korrelieren. Danach wird dieser so genannte Referenzimpuls
mit dem empfangenen und vorher von den Antennen differenzierten
Datenimpuls multipliziert. Ein empfangener „0“-Impuls
liegt also zeitlich gesehen vor dem Referenzimpuls. Durch die
Multiplikation beider Signale entsteht an der Vorderflanke des
Referenzimpulses eine Erhöhung der Amplitude. Somit kann der
Komparator ein positives Signal und daraus folgend eine „0“
erkennen. Durch den Empfang einer „1“ entsteht der
markante Amplitudenteil im hinteren Bereich des Referenzimpulses. Der
Komparator erhält nun also einen negativen Impuls. In der
folgenden Abbildung ist ein Überblick zum Grundprinzip des
Impulsradio-Verfahrens dargestellt.

Funktionsweise der Impulsradio-Technik
Quelle: Ultra-Breitband-Kommunikation - Ein Überblick
[6]
Für den Fall einer gleichzeitigen und unkoordinierten Übertragung
zwischen mehreren Instanzen, welche auch „multiple access“
(kurz MA) genannt wird, können die relativ langen Pausen
zwischen der Übertragung einzelner Impulse ausgenutzt werden.
Das bedeutet, dass die Zeitschlitze so großzügig gewählt
sind, dass darin mehrere Impulse gleichzeitig platziert werden
können. Zur Erhöhung der Robustheit wird darüber
hinaus noch der Nominalzeitpunkt der Impulse in regelmäßigen
Abständen variiert. Dies geschieht nach einem festen
Algorithmus, den beide Kommunikationspartner kennen müssen. Das
bedeutet, dass die Nominalzeitpunkte pseudozufällig verändert
werden. Dieses Verfahren wird auch „Time-Hopping“
genannt. In sehr wenigen Fällen kann es aufgrund der fehlenden
Koordination dennoch zu Kollisionen kommen. Eine geeignete
Fehlerkorrektur auf höheren Schichten kann dieses Problem aber
ohne großen Aufwand lösen. Die nachfolgende Abbildung
zeigt einen Überblick zum Prinzip des Time-Hopping-Mechanismus.

Funktionsweise des Time-Hopping-Mechanismus
Quelle: Ultra-Breitband-Kommunikation - Ein Überblick
[6]
Multiband-OFDM
Aktuellen Entwicklungen im UWB-Bereich nach zu urteilen, wird sich in Zukunft
die „Orthogonal Frequency Division Multiplexing“-Technik
(kurz OFDM) für praktische Anwendungen am ehesten durchsetzen.
Dieses Verfahren findet auch bei Übertragungstechniken im
digitalen Audio- und Video-Broadcasting-Bereich wie beispielsweise
beim „Digital Audio Broadcast“ (kurz DAB) oder beim
„Digital Video Broadcast“ (kurz DVB) sowie bei heute
üblichen drahtlosen Datenübertragungstechniken wie
Wireless-LAN oder „Worldwide Interoperability for Microwave
Access“ (kurz WiMAX) Anwendung. Das OFDM-Konzept eröffnet
weitaus flexiblere Möglichkeiten als das Impulsradio. Allerdings
stellt es sehr viel höhere Ansprüche an das Hardwaredesign.
Somit scheint es eine große Herausforderung für Entwickler
und Gerätehersteller zu sein, eine stromsparende und effiziente
Lösung zu finden.
Das Multiband-OFDM nutzt ein Multiträger-Konzept und übermittelt
Daten mit der Hilfe von Frequenzmultiplexing mehrerer schmalbandiger
Sinusträger. Dabei kann es zwar zum so genannten Fading kommen,
jedoch können die Daten mit Hilfe einer nahezu ungestörten
Signalübertragung vom Empfänger problemlos decodiert
werden. Bei einer gewünschten Übertragungsrate von 480
MBit/s werden beispielsweise 100 solcher Sinusträger genutzt.
Dies bedeutet, dass pro verwendetem Kanal nur 4,8 MBit/s übertragen
werden müssen. Weiterhin ist hier auch eine Mehrwegeausbreitung
möglich, da die gesendeten Sinuswellen auch auf
unterschiedlichen Streckenlängen noch erhalten bleiben und trotz
der teilweise verzögerten Eintreffzeiten am Empfänger noch
verarbeitet werden können.
Die Informationsübertragung wird durch eine Modulation in der Phase
des sinusförmigen Subträgers realisiert. Diese
Phasenverschiebung findet bei den heute gängigen UWB-Anwendungen
im Abstand von 312 ns statt. Hierbei kann die Phase insgesamt die
vier verschiedenen Werte 45°, 135°, 225° und 315°
annehmen. Es handelt sich also um eine Quadratur-Phasenmodulation,
welche 2 Bit mit nur einem Symbol übertragen kann. Technisch
gesehen wird vom Sender jeweils das Signal mit Hilfe der inversen
Fouriertransformation für jedes Fenster mit der Länge von
312 ns moduliert und mittels eines Digital-Analog-Wandlers in ein so
genanntes Basisband-Signal umgeformt. Am Empfänger wird der
gegenläufige Prozess durchgeführt. Das analoge
Basisband-Signal wird in ein digitales Signal gewandelt und
anschließend mit Hilfe der schnellen Fouriertransformation
(auch „Fast Fourier Transform“, kurz FFT) demoduliert.
Danach kann das demodulierte Signal vom Komparator decodiert werden.
In der Praxis werden jedoch nur 240 der genannten 312 ns für die
reine Datenübertragung genutzt. In den ersten 72 ns finden
Einschwingvorgänge des Signals statt.
Momentan wird das für die Datenübertragung in UWB genutzte
Frequenzband von 3,1 bis 10,6 GHz in 15 jeweils 500 MHz breite
Subbänder aufgeteilt. In jedem Subband befinden sich 122
Subträger mit einem Abstand von etwa 4 MHz. Mit Hilfe der
Quadratur-Phasenmodulation können also pro Band theoretisch 244
Bit übertragen werden. In der Praxis verbleiben nach der
notwendigen Fehlerkorrektur noch etwa 150 der 244 Bit zur
Informationsgewinnung. Wird das Zeitraster von 312 ns Länge
eingehalten, bedeutet dies, dass mit dem Multiband-OFDM-Verfahren
durchaus die heute üblichen 480 MBit/s übertragen werden
können. Bei der gleichzeitigen Nutzung aller 15 möglichen
Bänder, könnten theoretisch bis zu 7,2 GBit/s übertragen
werden.
Durch einen Wechsel des Frequenzbandes bei jeder Symbolgenerierung wird
Multiband-OFDM noch robuster gegen Störungen oder Interferenzen,
die durch parallel vorhandene Schmalbandsignale anderer Sender
entstehen können. Auch ist es dadurch möglich, einen
unkoordinierten Vielfachzugriff zwischen mehreren Partnerinstanzen zu
realisieren, da aufgrund der häufigen Bandwechsel kaum
Kollisionen auftreten.
Direct-Sequence-CDMA
Aktuell wird in der Praxis noch eine weitere Spielart der Übertragung
für UWB-Signale verwendet. Hierbei handelt es sich um das
„Direct-Sequence-Spreading“ und speziell für UWB um
das „Direct-Sequence-Code-Division-Multiple-Access“-Verfahren
(kurz „Direct-Sequence-CDMA“ oder „DS-CDMA“).
Dies ist ein so genanntes Spreizverfahren, welches das Prinzip des
Impulsradio erweitert und damit speziell auf die Vermeidung von
Intersymbolinterferenzen zielt. Das zu sendende Signal wird mit einem
Spreizcode multipliziert. Daraus resultiert ein Signal mit einer
geringeren Nutzrate. Technisch gesehen wird somit ein schmalbandiges
Signal über die Frequenz gespreizt, was zur Folge hat, dass die
Signalenergie auf eine größere Bandbreite verteilt wird.
Ein weiterer Unterschied zum Impulsradio ist, dass bei DS-CDMA
deutlich weniger Energie zur Übertragung von Informationen
notwendig ist und eine technische Realisierung für UWB-Chips
somit erleichtert wird.
Um das genannte Verfahren zu verdeutlichen, soll am folgenden Beispiel
eine Sende- und Empfangs-Prozedur mit DS-CDMA gezeigt werden.
- Sender will eine binäre „1“ senden
- Multiplikation der „1“ mit dem Spreizcode „11000111“ (XOR)
- Senden des Produktes „00111000“
- empfangener Code wird mit dem gleichen Spreizcode multipliziert (XOR)
- Ergebnis „11111111“ kann nun als binäre „1“ interpretiert werden
|
Mit Hilfe der CDMA-Technik sind in diesem Fall fast ungestörte
Mehrfachzugriffe möglich, da die jeweiligen Partner ihre
Informationen mit dem gleichen, vorher festgelegten, Code modulieren.
Somit können mehrere Signale gleichzeitig auf einer Frequenz
gesendet und am Empfänger problemlos unterschieden und decodiert
werden.
Derzeit bestimmen zwei große konkurrierende Arbeitsgruppen die
Entwicklung von UWB-Techniken und Geräten. Es handelt sich
hierbei um das „UWB Forum“
[7] und die „WiMedia
Alliance“
[8]. Beide Arbeitsgruppen brachten in der letzten Zeit
sehr unterschiedliche Entwicklungen hervor. Im Folgenden sollen diese
näher beleuchtet werden.
Das UWB Forum wurde Ende 2005 formiert und ist somit die jüngere der
beiden genannten Arbeitsgruppen. Diese Gruppe hat sich vorrangig das
Ziel gesetzt, einen einheitlichen Standard für UWB zu
entwickeln, welche von allen Herstellern und deren Geräten
unterstützt wird. Das UWB Forum hat einen kommerziellen
Grundgedanken und setzt sich unter anderem aus den Firmen Siemens,
Fujitsu, Seagate, Freescale und Belkin zusammen. Das im letzten
Abschnitt diskutierte „Direct-Sequence“-Verfahren
wird vom UWB Forum unterstützt. Ein Grund dafür ist die
recht einfache und günstige physikalische Umsetzung dieser
Technik. Die Firma Freescale, welche im Übrigen eine
Tochterfirma von Motorola ist, hat bereits einige Chips mit dieser
Technik auf den öffentlichen Markt gebracht.
Die WiMedia Alliance wurde im Jahr 2002 gegründet. Auch diese Gruppe
möchte einen einheitlichen UWB-Standard entwickeln. Die WiMedia
Alliance stellt ihre Spezifikationen und die aktuellen
Entwicklungszustände öffentlich zur Verfügung. Es
handelt sich also hierbei um eine offene Gruppe. Hauptsächlich
sehr große Firmen haben sich dieser Arbeitsgruppe
angeschlossen. Dazu zählen unter andern Intel, HP, Infineon,
Microsoft und Nokia. Durch die Fusion mit der von Intel ins Leben
gerufenen „Multiband-OFDM Alliance“ (kurz MBOA) kam es
auch dazu, dass sich die WiMedia Alliance dazu entschloss, die
MB-OFDM-Technik zu nutzen und weiter zu entwickeln.
Das große Ziel beider Arbeitsgruppen ist es, eine gemeinsame
Plattform für höhere Protokolle zu entwickeln, um es
Herstellern zu erleichtern, kompatible Produkte auf den Markt zu
bringen. So soll es, dank der hohen Übertragungsgeschwindigkeiten,
in Zukunft möglich sein, Protokolle wie USB, Firewire, oder IP
drahtlos miteinander zu verbinden. Es sind auch Anwendungen im Audio-
und Video-Bereich geplant. Hier könnten beispielsweise
Bildschirme oder Beamer drahtlos mit dem PC verbunden werden. Im
Home-Entertainment Bereich soll UWB auch einen schnellen Einzug
nehmen. Der sprichwörtliche Kabelsalat im Wohnzimmer könnte mit Hilfe von UWB
ganz schnell der Vergangenheit angehören, da Video- und
Audio-Geräte drahtlos miteinander kommunizieren könnten.
Die Verbindung zwischen UWB und den genannten Anwendungen wird durch
eine spezielle Schicht des ISO/OSI-Referenzmodells, dem so genannten
„Protocol Adaption Layer“ (kurz PAL) realisiert. Dieser
Ansatz stammt von beiden Arbeitsgruppen und wird in der folgenden
Abbildung deutlich gemacht.

Prinzip des Protocol Adaption Layer
Quelle: WiMedia
[8]
In der physikalischen Schicht sind derzeit Datenraten von 53,3 MBit/s
bis 480 MBit/s möglich. Später sollen hier über 1
GBit/s erreicht werden. Durch eine Kombination der verwendeten
Codierungen wird eine Abstufung der Übertragungsraten erreicht.
Beispielsweise kann mit QPSK eine sehr robuste aber relativ langsame
Übertragung realisiert werden. Als Übertragungstechnik
wurde für die physikalische Schicht der MB-OFDM-Ansatz
ausgewählt.
Die in diesem Modell gewählte MAC-Schicht wurde von der in „IEEE
802“ definierten MAC-Schicht des ISO/OSI-Referenzmodells
übernommen. Die MAC-Architektur ist dezentralisiert aufgebaut.
Im Gegensatz zur Bluetooth-Technik. gibt es hier keine
Master-Geräte, welche als Koordinator im Netz arbeiten und somit
die Kommunikation aller Netzwerkknoten steuern. In diesem Modell
werden mehrere Geräte in logische Gruppen eingeordnet und mit
einer 16 Bit langen eindeutigen Adresse gekennzeichnet. Zusätzlich
kann jedes Gerät noch anhand seiner vom Hersteller zugeordneten
EUI-Adresse eindeutig identifiziert werden. Es handelt sich hierbei
also um so genannte Ad-hoc Netze.
Die Kommunikation in einem UWB-Netz wird mit Hilfe von Beacons
realisiert. Durch das periodische Senden von Beacon-Frames können
Geräte in einem dynamischen Netz gefunden und identifiziert
werden. Auch wird mit solchen Beacons die Koordination und das
Scheduling im Netz gesteuert.
Erste Versuche, die Technik mit und um UWB zu standardisieren gab es
bereits. Das „Institute of Electrical and Electronics
Engineers“ (kurz IEEE)
[9] hat die beiden Standards 802.15.3a
[10] und
802.15.4a
[11] veröffentlicht. Ersterer beschreibt das so genannte
„UWB Hight Data Rate“, welches für sehr hohe
Datenraten auf kurzen Entfernungen geeignet ist. Hier sind
Übertragungsraten von 480 MBit/s bis 1 GBit/s mit einer
maximalen Entfernung von 10 m angedacht. Als Übertragungstechnik
soll hier das MB-OFDM verwendet werden. Aus diesem Standard heraus
ist auch das schon heute verbreitete Wireless-USB entstanden. Der
Standard 802.15.4a beschreibt „UWB Low Data Rate“,
welches auf längeren Strecken verwendet werden kann. Hierbei
können zwar nicht so hohe Übertragungsgeschwindigkeiten
erreicht werden, der geringe Energieverbrauch spricht aber für
einen Einsatz in mobilen Geräten und Sensornetzwerken.
Aufgrund der, im Vergleich zu anderen drahtlosen Übertragungstechniken,
sehr hohen Übertragungsraten auf kurzen Strecken und des sehr
niedrigen Energieverbrauches, ist die UWB-Technik, äußerst
gut für den Einsatz in WPANs geeignet. Die
Anwendungsmöglichkeiten scheinen hier fast unerschöpflich.
So können die bereits erwähnten Protokolle USB, Firewire
oder IP mit UWB betrieben werden. Die oft lästige Verkabelung
von Peripheriegeräten soll in Zukunft mit dieser drahtlosen
Technik ersetzt werden. Auch im Audio- und Video-Bereich soll UWB
eingesetzt werden. Hier sollen beispielsweise Monitore oder Beamer
drahtlos an PCs angeschlossen werden. Die hohen
Übertragungsgeschwindigkeiten sind sogar für die
Videoübertragung in modernen HDTV-Geräten ausreichend.
Die WiMedia Alliance hat im Juni 2006 erstmals marktreife
Wireless-USB-Chips und die zugehörigen Anwendungen vorgestellt.
Der Hersteller „Focus Semiconductor“ stellte auch ein
System vor, welches die aktuell üblichen
Übertragungsgeschwindigkeiten und Reichweiten noch übertreffen
soll. Der so genannte „Talaria-Chipsatz“ kann in diesem
Fall in einem Video-Verteilsystem einen Durchsatz von bis zu 880
MBit/s und eine Reichweite von bis zu 40 m erreichen. Die WiMedia
Alliance will bis zum Jahre 2010 etwa 300 Millionen
Wireless-USB-Nodes verkaufen. Diese Geräte sollen hauptsächlich
im Zusammenhang mit drahtlosen Beamern, Video-Systemen und in der
Unterhaltungselektronik eingesetzt werden. Diese Dongles sollen, wie
nach dem erwähnten PAL-Prinzip für die eigentlichen
USB-Geräte transparent sein. Hierfür sind allerdings noch
Treiber für das Management der Geräteauswahl nötig.
Die Firma Microsoft arbeitet bereits an solchen Treibern für die
Betriebssysteme Windows XP und Vista. Für das
Linux-Betriebssystem entwickelt die Firma Intel schon seit
längerer Zeit eine Treiberlösung.
Auch in der Medizin hat die UWB-Technik schon längst ihren Einzug
gehalten. So hat beispielsweise ein Krankenhaus in den USA ein
Sensornetz mit Hilfe von UWB realisiert. Personen und Gegenstände
können so in Echtzeit geortet werden und wichtige Daten
austauschen. Sensoren am Körper eines Patienten müssen nun
nicht mehr mit Kabeln an die entsprechenden Messgeräte
angeschlossen werden. Den Patienten wird somit viel mehr Freiheit
und ein weitaus besseres Wohlbefinden gewährleistet. Außerdem
sind diese Sensoren äußerst langlebig, da die niedrige
Sendeleistung sehr viel Akku-Energie spart. Auch kann so eine
längerfristige Patientenbeobachtung durchgeführt werden.
Die gemessenen Werte können dann zum zuständigen Arzt
übertragen werden. Somit ist der Patient nicht an einen
klinischen Aufenthalt gebunden, denn die Daten können überall
ermittelt werden.
Wie schon erwähnt wurde, kann UWB nicht nur zur Datenkommunikation
eingesetzt werden. Aufgrund der hohen Bandbreite ist es mit UWB
möglich eine Vielzahl verschiedener Materialien zu durchdringen.
Dies bildet die Grundlage einer Vielzahl von Radar-Anwendungen.
Beispielsweise können somit Rohre oder elektrische Leitungen in
Wänden oder im Boden detektiert werden. Beim Militär können
mit Hilfe von UWB-Radar Minen und Blindgänger im Boden gefunden
werden. Auch Diagnosesysteme in der Medizin sind momentan ein großer
Forschungsschwerpunkt. Außerdem könnten UWB-Radargeräte
in Katastrophenfällen helfen, verschüttete Menschen oder
Tiere zu finden.
Die Technische Universität Ilmenau hat zusammen mit der Firma MEODAT
[12]
einen nur 1 x 2 cm großen HF-Teil eines UWB-Radars entwickelt.
Dieses Bauteil ist zur Veranschaulichung in der folgenden Abbildung
dargestellt.
HF-Einheit eines UWB-Radars
Quelle: TU Ilmenau
[13]
Die UWB-Technik eröffnet also eine sehr hohe Zahl von
Anwendungsmöglichkeiten. Sollte sich das Konzept in Zukunft
durchsetzen und UWB-Chips in Massenproduktionen hergestellt werden,
könnte schon bald eine günstige und sehr sparsame Technik
unseren Alltag bestimmen.
Die gesetzliche Lage in Europa erlaubt es leider noch nicht, UWB im
kommerziellen Bereich zu nutzen. Das „European
Telecommunications Standards Institute“ (kurz ETSI)
[14] hat für
die Entwicklung von UWB-Standards in Europa bereits zwei
Arbeitsgruppen formiert. Die Gruppe ERM/TG31A befasst sich mit der
allgemeinen Technik für UWB. Die zweite Gruppe ERM/TG31B
beschäftigt sich speziell mit der Standardisierung von UWB im
Automotiv-Bereich. Die beiden Arbeitsgruppen haben bereits den
Standard „Draft EN 302 065“ für die
Datenkommunikation im Bereich von 3,1 bis 10,6 GHz bestimmt.
Weiterhin wurde der Standard „Planned EN 302 066“ für
Radaranwendungen mit UWB und dort speziell für
Lokalisationsdienste für die Frequenzen im Bereich von 0,1 bis 6
GHz beschlossen. Im dritten Standard „Draft EN 301 091“
wurden die Prinzipien für Radaranwendungen im Automotiv-Bereich
definiert. Diese Standards sind nicht endgültig, denn es wird
momentan noch intensiv an neuen Standardisierungen gearbeitet.
Auch das IEEE arbeitet an Standards für WPANs auf UWB-Basis. Die
WiMedia Alliance ist in diesem Fall stark an den Arbeiten beteiligt,
da deren Ansatz mit MB-OFDM im Allgemeinen attraktiver für die
Industrie erscheint. Auch hat sich WiMedia den Namen „Wireless
USB“ geschickt und schnell gesichert, um den Anwendern ohne
großen Erklärungsbedarf zeigen zu können, was diese
Technik kann.
Jedoch zeichnen sich bei der Betrachtung dieser Funktechnik auch Nachteile
aus. So ist beispielsweise die Auswirkung auf den Menschen noch
vollkommen unerforscht. Auch konnten noch keine praktischen Tests im
Bezug auf das Störverhalten zusammen mit anderen Funktechniken,
wie WLAN oder Bluetooth, gemacht werden. Hier ist es nämlich
durchaus möglich, dass UWB von anderen drahtlosen
Kommunikationstechniken gestört wird oder diese von der
UWB-Technik gestört werden. Diese potentiellen Probleme können
allerdings erst nach einer weitflächigen Einführung von
UWB-Geräten erforscht werden.
Auch bei dem Vorhaben einer einheitlichen Standardisierung sind Probleme
erkennbar. Die verantwortlichen Arbeitsgruppen bemühen sich um
eine schnelle Einführung eines Standards. Jedoch sind einzelne
Unternehmen mit den Ansätzen für eine Standardisierung
nicht einverstanden und möchten hierbei keine Abstriche machen.
So kommt es dazu, dass sich die Einführung von UWB-Geräte
auf dem freien Markt unnötig hinausgezögert wird. Dies
könnte auch dahin führen, dass es zu gar keinem gemeinsamen
Standard kommt und die Hersteller somit inkompatible Systeme
verkaufen. Dies würde eine schnelle Verbreitung von UWB stark
behindern und der Wirtschaft große Umsatzeinbußen
einbringen.
Die Einsatzmöglichkeiten von UWB sind, wie schon erwähnt,
nahezu unbegrenzt. In erster Linie wird hier wohl die Vernetzung von
Peripheriegeräten am PC eine große Rolle spielen. So
können später nicht nur, wie heute schon üblich,
Eingabegeräte, sondern auch Drucker, Scanner oder externe
Massenspeicher drahtlos angebunden werden. Dies wird sich im Laufe
der Zeit auch auf Audio- und Video-Systeme ausweiten. Hier könnten
hochauflösende TV-Geräte, Camcorder oder Videorecorder
drahtlos kommunizieren. Geplant sind auch bereits bestehende
Protokolle, welche mit UWB zusammenarbeiten oder darauf aufbauen.
Bezeichnungen wie Wireless USB oder Wireless Firewire werden schon
bald keine fremden Namen mehr sein. Auch sollen Nachfolger des
heutigen Bluetooth auf UWB aufbauen und dann beispielsweise mobile
Geräte wie Handys oder PDAs miteinander verbinden.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass UWB durchaus als die drahtlose
Übertragungstechnik der Zukunft bezeichnet werden kann. Vor
allem im Kurzstreckenbereich, also in WPANs oder Sensornetzwerken,
ist UWB eine energiesparende und günstige Lösung.
[1] Maplesoft,
www.maplesoft.com, Januar 2007
[2] Federal Communications Commision,
www.fcc.gov, Januar 2007
[3] FCC 02 48A1, Revision of Part 15 of the Commission’s Rules Regarding Ultra-Wideband Transmission Systems, Februar 2002
[4] Ian Oppermann, Matti Hämäläinen, Jari Iinatti, UWB - Theory and Applications, 2004
[5] International Telecommunication Union
www.itu.int, Januar 2007
[6] M. Wolf, J. Sachs, and R. Zetik, Ultra-Breitband-Kommunikation - Ein Überblick, TecChannel compact vol. 3, 2005
[7] UWB Forum,
www.uwbforum.org, Januar 2007
[8] WiMedia,
www.wimedia.org, Januar 2007
[9] IEEE
www.ieee.org, Januar 2007
[10] IEEE 802.15.3a,
www.ieee802.org/15/pub/TG3a.html, Januar 2007
[11] IEEE 802.15.4a,
www.ieee802.org/15/pub/TG4a.html, Januar 2007
[12] MEODAT GmbH,
www.meodat.de, Januar 2007
[13] TU Ilmenau,
www.tu-ilmenau.de, Januar 2007
[14] ETSI,
www.etsi.org, Januar 2007
[15] Michael Eisenacher, Optimierung von Ultra-Wideband-Signalen (UWB), Dissertation, Universität Karlsruhe, Juli 2006
[16] Michael Kirsche, Ultraschnelle drahtlose Übertragung von Daten, Seminarvortrag, Technische Universität Cottbus, Sommer 2006
[17] Uli Alexander Bornhauser, Einführung in die Ultra Wide Band Technik, Seminarvortrag, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Juni 2004
[18] Aleksandar Kanchev, Ultra Wide Band, Hauptseminar, Technische Universität Müunchen, Sommer 2006
CDMA - Code Division Multiple Access
DAB - Digital Audio Broadcast
DS - Direct Sequence
DVB - Digital Video Broadcast
EIRP - Equivalent Isotropic Radiated Power
EN - Europäische Normen
ERM - Electromagnetic Compatibility And Radio Spectrum Matters
ETSI - European Telecommunications Standards Institute
EUI - Extended Unique Identifier
FCC - Federal Communications Commission
FFT - Fast Fourier Transform
GPS - Global Positioning System
GSM - Global System for Mobile Communications
HDTV - High Definition Television
HF - High Frequency
IEEE - Institute of Electrical and Electronics Engineers
IP - Internet Protocol
ISO - International Standardization Organization
ITU - International Telecommunication Union
LAN - Local Area Network
MA - Multiple Access
MAC - Media Access Control
MB - Multiband
OFDM - Orthogonal Frequency Division Multiplexing
OSI - Open Systems Interconnection Reference Model
PAL - Protocol Adaption Layer
PAN - Personal Area Network
PC - Personal Computer
PDA - Personal Digital Assistant
PDF - Portable Data Format
PHY - Physical
PPM - Pulse Position Modulation
QPSK - Quadrature Phase Shift Keying
TG - Task Group
UMTS - Universal Mobile Telecommunications System
USB - Universal Serial Bus
UWB - Ultra Wide Band
WiMAX - Worldwide Interoperability for Microwave Access
WLAN - Wireless Local Area Network
WPAN - Wireless Personal Area Network